Drachenmädchen

Neben den bewegenden Schicksalen von drei chinesischen Mädchen eröffnet die Dokumentation von Inigo Westmeier dem Zuschauer die unbekannte Welt der Shaolin-Kunst, in der es nicht nur um körperliche und mentale Stärke und Disziplin geht. Ästhetisch, einfühlsam und mitreißend.

 

Dokumentation | 2013 | 90 Minuten | Deutsch | Schauspieler:  Xin Chenxi, Chen Xi, Huang Luolan, Zhuang Shi Yan, Hualei Jang | FSK: ab 6 Jahre

"Drachenmädchen" erzählt die Geschichte dreier Mädchen aus der Kampfschule Shaolin Tagou, die in der zentralchinesischen Provinz Henan liegt. Mit 26.000 Schülern ist sie die größte Kung-Fu-Schule Chinas. Sie befindet sich direkt neben dem Shaolin Tempel, dem Ursprungstempel des Kung Fu. Rund 1000 Kilometer von ihren Eltern entfernt, kämpfen sich Xin Chenxi (9) und Chen Xi (15) in der Masse der anderen Mädchen und Jungen durch einen Alltag, der von Disziplin, Regeln und täglichem harten Training geprägt ist. Doch Kung Fu ist zugleich auch ihre Chance. Sie wissen, wofür sie so hart trainieren. Eines Tages wollen sie zu Chinas Kung-Fu-Elite gehören. Je besser sie ihre Kampftechniken beherrschen, desto größer ist ihre Chance, aus ihrer ärmlichen Herkunft ein lebenswertes Leben zu machen.

Huang Luolan (17) hielt dem Drill an der Schule nicht stand. Sie flüchtete zurück nach Shanghai...
Weder bewertet noch kommentiert die Dokumentation; sie lässt den Beobachter selbst einen Standpunkt finden. Als Kontrast zeigt der Regisseur die Shaolin-Mönche, die gleich neben der Schule, in ihrem traditionsreichen Kloster, leben und mit ihrer Kung-Fu-Ausbildung die Suche nach Transzendenz und Glauben vermitteln.

Drei gute Gründe legen es nahe, der Dokumentation zu zuschauen. Es ist ein sensibles Porträt der chinesischen Jugend, eine seismografische Studie des Reiches der Mitte und ein stilistisches Meisterwerk. Da der Film gerne von Lehrer in der westlichen Welt gezeigt wird, ist ein Nachdenken angepasst. Ist die freizügige westliche Erziehungsmethode die Richtige oder lieber das harte chinesische Erziehungssystem? - stadtgame.de

Prädikat besonders wertvoll!

DRACHENMÄDCHEN gehört zu den besten Dokumentationen über das Leben in China, die trotz der scharfen Zensurmaßnahmen differenziert und kritisch produziert werden konnten. Der hier vermittelte Einblick in diesen Mikrokosmos wirkt authentisch, allen mit Sicherheit stattgefundenen Zensurmaßnahmen zum Trotz. Durch die geschickte Montage von Interviews und Panoramaaufnahmen der Exerzierveranstaltungen bleibt der Film über die gesamte Laufzeit auch visuell abwechslungsreich. Und obwohl der Regisseur eng an seinem Thema dran bleibt, wird der Zuschauer umfassend über diese Shao Lin-Fabrik, die Protagonistinnen und auch die chinesische Gesellschaft im Allgemeinen informiert - eine außergewöhnliche Glanzleistung. (Deutsche Film- und Medienbewertung)

 

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